Hypnose

Viele Menschen stellen sich unter der Hypnose einen Zustand vor, in dem man weggebeamt wird und nach ca. 1-2 Std. wieder aufwacht und komplett geheilt wieder aufwacht.

Meist ist man dann sehr enttäuscht, dass man doch alles mitbekommen hat.

Erwartungshaltung ist generell eine weit verbreitete Angewohnheit.

Erwartungsfreiheit, sich einfach mal überraschen lassen was passiert, wäre besser.

Hypnose ist ein Zustand von konzentrierter  Aufmerksamkeit.  So ähnlich, wie wenn Sie in einen Film einsteigen und Emotionen dabei empfinden, obwohl es nur ein Film ist und uns die Schauspieler nur etwas vorspielen.

So ist es auch in der Hypnose, Sie haben die Augen geschlossen und schauen sich Ihren eigenen (Lebens-) Film an.  Dabei kann es vorkommen, dass Sie auch Gefühle entwickeln.

Da Sie bei meiner Hypnosemethode ständig im Dialog mit mir sind, können Sie dabei nicht schlafen oder etwas nicht mitbekommen. Sie wissen nach einer Hypnose alles, was passiert ist.

Sie könnten auch jederzeit selbstständig aus der Hypnose heraus gehen.

Tipps für den ersten Hypnosetermin

Wenn Sie die nun folgenden Anweisungen beachten, können Sie schon beim ersten Termin in eine tiefe Hypnose gehen.

1.) Lassen Sie jede Art von Erwartungshaltung vollkommen los.

Wenn Sie es erwarten in Hypnose zu gehen setzen Sie sich selbst unnötig unter Druck. Sie werden während der Hypnoseeinleitung ständig kontrollieren, ob Sie schon in Hypnose sind. Jedes Mal wenn Sie das tun, bewirken Sie damit, dass Sie aus der leichten Trance und alle bisherigen Vertiefungssuggestionen raus kommen und die Trance wirkungslos wird. Besser wäre es, sich zu sagen: „ ich lasse mich einmal überraschen was passiert“.

2.) Falls Sie bisher noch keine Erfahrung mit Entspannungsübungen haben, wie beispielsweise: Meditation, Autogenes Training, oder progressive Muskelentspannung, wäre es von Vorteil, z. B. mit Entspannungsmusik, oder den zuvor beschriebenen Techniken zu üben.

3.) Dinge, die ebenfalls eine Hypnose verhindern und die Sie unbedingt mit mir im Vorgespräch klären sollten:

Haben Sie Angst vor Hypnose?
Die Angst vor der Hypnose ist weit verbreitet,  die  Angst , vor dem Unbekannten.
Wie kann man diese Angst abbauen?  Beispielsweise, indem Sie mir vertrauen, dass Hypnose kein bewusstloser Zustand ist,  sondern nur eine Form der konzentrierten Aufmerksamkeit!  Sie bekommen alles mit, Sie hören alles, Sie fühlen alles und Sie können, wie bereits erwähnt,  die Hypnose jederzeit beenden.

Angst vor Kontrollverlust:
Die Angst vor Kontrollverlust ist unnötig!  Sowohl Ihr Verstand,  als auch Ihr Unterbewusstsein, lassen sich nur auf Dinge ein,  die zu Ihrem Wesen  passen. Kontrolle findet unbewusst statt, deshalb können Sie sich auf Ihr Wertesystem ( Wesen ) verlassen, dass es rechtzeitig einschreitet, wenn es notwendig sein sollte.  Jede bewusste Kontrolle verhindert die Hypnose.

Angst vor Manipulation
Die Angst vor Manipulation ist ebenfalls unnötig. Noch nie konnte jemand gegen seinen Willen in der Hypnose manipuliert werden. Falls Sie im Vorgespräch irgendetwas vergessen haben anzusprechen, ist das nicht weiter schlimm, denn Ihre Persönlichkeitsstruktur sowie Ihr Wesen, lassen keinerlei Manipulation zu.

Angst vor Persönlichkeitsveränderung
Weder Ihr Wesen,  noch Ihr Glaubenssystem, oder  Ihre persönlichen Einstellungen könnten in der Hypnose  verändert werden. Sie bestimmen im Vorgespräch das Thema der gewünschten Veränderung und ich garantiere Ihnen,  dass Sie nur das bekommen,  was Sie verändern möchten.

Gesundheitliche Bedenken
Eine Hypnose darf bei folgenden  diagnostizierten Krankheiten wie:  Manie, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, Neurosen oder sonstigen psychischen Störungen nicht  angewendet werden. Bei Epilepsie kann Hypnose sogar gefährlich sein. Bei niedrigem Blutdruck ist eine Hypnose nur mit  Rücksprache eines  Arztes  ratsam. Bei Bluthochdruck ist eine Hypnose eher gesund. Wenn Sie vollkommen gesund sind, ist die Hypnose eine sehr erholsame und heilsame Erfahrung und in keiner Weise gesundheitsgefährdend.

4.) Während der ersten Hypnoseeinleitung helfen Ihnen folgende Dinge:

– Vertrauen Sie mir, als Ihre Hypnotiseurin,  zu 100 %.
– Sie sind fest entschlossen,  sich hypnotisieren zu lassen.
– kontrollieren Sie niemals Ihren Zustand, während der Trance.
– hören Sie zu, konzentrieren sich auf meine Stimme .
– tun Sie nichts bewusst, sondern lassen alles von alleine geschehen.
– erwarten Sie nicht, dass Sie sich entspannen, sondern beobachten Sie nur.
– falls Sie doch einmal kontrollieren (was menschlich ist) lassen Sie bewusst wieder los und es geht    sofort wieder tiefer.

Zusammenfassung:

Drei Dinge,  die eine tiefe Hypnose ermöglichen.
Erwartungsfreiheit- Tiefes Vertrauen – Kontrollfreiheit

Gedanken zur Rauchentwöhnung

Viele Raucher spüren nicht nur ein Rauchverlangen, tief im Inneren meint eine große Zahl von Rauchern auch, dass das Rauchen ein wichtiger Teil ihres Lebens sei, den sie nicht missen möchten. Bei genaueren  „Untersuchungen“  lassen  sich eine ganze Reihe von Motiven finden, die beim Raucher tiefinnerlich darauf hinwirken weiter zu rauchen.

Zu diesen Motiven zählen unter anderem:

– Das Rauchen wird als entspannend empfunden.
– Das Rauchen trägt in der Wahrnehmung des Rauchers dazu bei, sich energievoller und  belebter zu fühlen.
– Wenn belastende Emotionen,  wie Ärger,  Wut und Trauer, oder auch allgemeiner  Stress sich melden, wird das Rauchen als Erleichterung empfunden.
– Rauchen kann auch als eine soziale Komponente gesehen werden:  „Man kann gemeinsam rauchen, und die gemeinsame Tätigkeit verbindet.“
– Rauchen wird oft auch als eine Tätigkeit gesehen, die helfen kann, “leere Zeit” auszufüllen, z.B. wenn man irgendwo warten muss.
– Rauchen gehört für viele auch  zu einem  Ritual:  z.B. ist es für viele Raucher eine eingelebte Angewohnheit, nach dem Essen, oder Kaffeetrinken,  eine Zigarette zu rauchen.

Diese und manche andere Motive finden sich in vielen Rauchern und sie knüpfen sich an das Rauchverlangen. Mit dem bewussten Verstand und bewussten Willen sind sie schwer zu bearbeiten. Hypnose kann jedoch ein Weg sein, jenseits dieser bewussten Kräfte,  das Unbewusste zu aktivieren, um die notwendigen Umstellungen vorzunehmen.

Wann sollte die Hypnose nicht angewendet werden?

– Bei allen ungeklärten,  medizinischen Diagnosen.

– Zur Schmerzlinderung, falls eine ernsthafte organische Erkrankung dahinter steht.

– Bei allen psychisch diagnostizierten Krankheiten. Dafür ist ein Facharzt zuständig.

– Bei  Erkrankungen, wo eine medikamentöse Behandlung besteht.

Für wen ist die Hypnose außerdem nicht geeignet?

– Für notorische Neinsager, Kontrollfreaks und Skeptiker.

– Wenn Sie nicht loslassen können.

– Wenn Sie ein Rechthaber sind.

– Wenn Sie von sich selbst behaupten, ein Kopfmensch zu sein.

– Wenn Sie sich schwer tun Gefühle zuzulassen.

– Wenn Sie unter Depressionen leiden. (Dafür ist ein Facharzt zuständig.)

– Wenn Sie unter einer Angststörung leiden. (Dafür ist ein Facharzt zuständig.)

– Wenn Sie einen Burnout haben. (Dafür ist ein Facharzt zuständig.)