Freitag, 23 Februar 2018

Gedanken zur Rauchentwöhnung

Viele Raucher spüren nicht nur ein Rauchverlangen, tief im Inneren meint eine große Zahl von Rauchern auch, dass das Rauchen ein wichtiger Teil ihres Lebens sei, den sie nicht missen möchten. Bei genaueren  „Untersuchungen“  lassen  sich eine ganze Reihe von Motiven finden, die beim Raucher tiefinnerlich darauf hinwirken weiter zu rauchen.

Zu diesen Motiven zählen unter anderem:

- Das Rauchen wird als entspannend empfunden.
- Das Rauchen trägt in der Wahrnehmung des Rauchers dazu bei, sich energievoller und  belebter zu fühlen.
- Wenn belastende Emotionen,  wie Ärger,  Wut und Trauer, oder auch allgemeiner  Stress sich melden, wird das Rauchen als Erleichterung empfunden.
- Rauchen kann auch als eine soziale Komponente gesehen werden:  „Man kann gemeinsam rauchen, und die gemeinsame Tätigkeit verbindet.“
- Rauchen wird oft auch als eine Tätigkeit gesehen, die helfen kann, “leere Zeit” auszufüllen, z.B. wenn man irgendwo warten muss.
- Rauchen gehört für viele auch  zu einem  Ritual:  z.B. ist es für viele Raucher eine eingelebte Angewohnheit, nach dem Essen, oder Kaffeetrinken,  eine Zigarette zu rauchen.

Diese und manche andere Motive finden sich in vielen Rauchern und sie knüpfen sich an das Rauchverlangen. Mit dem bewussten Verstand und bewussten Willen sind sie schwer zu bearbeiten. Hypnose kann jedoch ein Weg sein, jenseits dieser bewussten Kräfte,  das Unbewusste zu aktivieren, um die notwendigen Umstellungen vorzunehmen.